Fall Fischer: 12.7 Prozent der Schulden für Gläubiger
Die Gläubiger von Gerhard Fischer erhalten 12.7 Prozent ihrer Forderungen zurück. Unter den Gläubigern ist auch der Kanton Schaffhausen. Das bestätigte der Thurgauer Konkursverwalter Robert Gelmetti auf Anfrage von Radio Munot. Gesamthaft zahlt das Konkursamt vier Millionen Franken aus. Das Konkursamt behandelte den Kanton Schaffhausen teilweise bevorzugt. Der Kanton hatte die Liegenschaften von Gerhard Fischer für das Konkursverfahren zur Verfügung gestellt. Somit konnte das Konkursamt die Liegenschaften verkaufen, damit die Gläubiger mehr Geld erhalten. Zwei Drittel des Geldes aus den Liegenschaften erhielt der Kanton Schaffhausen und ein Drittel verteilte das Konkursamt unter allen Gläubigern. Der Kanton Schaffhausen erhält unter anderem noch Geld von den Verfahrenskosten. Der Fall Fischer ist der grösste Fall von Wirtschaftskriminalität in Schaffhausen.
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